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Schilddrüsenunterfunktion

Alle Stoffwechselvorgänge im Körper werden von Schilddrüsenhormonen beeinflusst. Ist die Bildung der Hormone zu gering liegt eine Schilddrüsenunterfunktion vor. Im medizinischen wird diese als Hypothyreose bezeichnet.

Ursachen: Hierbei werden primäre und sekundäre Schilddrüsenunterfunktionen unterschieden. Bei einer direkten Störung der Schilddrüse ist eine primäre Hypothyreose gegeben. Zum Beispiel ist das der Fall bei einer Jodverwertungs-Störung sowie bei einer zu kleinen oder fehlenden Schilddrüse. Die Folge der Ursachen beispielsweise durch Jodmangel, Medikamenteneinnahme oder Schilddrüsenentzündungen, ist die Zerstörung oder der Verlust des Schilddrüsengewebes. Oft wird im Lauf des Lebens die Schilddrüsenunterfunktion erworben. Eine sehr seltene Form ist die sekundäre Hypothyreose. Hierbei sind die im Gehirn befindlichen Regelzentren betroffen.

Die Symptome einer Schilddrüsenunterfunktion bei Erwachsenen entwickeln sich meist sehr schleichend. Liegt bereits eine stärkere Unterfunktion vor kann sich diese in folgenden Anzeichen äußern: Müdigkeit sowie gesteigertes Schlafbedürfnis, Antriebsarmut, Konzentrations- und Leistungsschwäche, Verstopfung, Kälteempfindlichkeit, Gewichtszunahme, brüchiges Haar, trockene Haut, Menstruationsstörungen, verlangsamter Herzschlag.

Die Diagnose der Schilddrüsenunterfunktion erfolgt mittels Blutuntersuchung. Zusätzlich wird vom Facharzt eine Sonographie (Ultraschalluntersuchung) durchgeführt. Wird eine Schilddrüsenunterfunktion diagnostiziert, wird eine medikamentöse Therapie zum Ersatz des Schilddrüsenhormons verordnet. Durch die korrekte Ermittlung der Medikamente sowie deren regelmäßiger Einnahme ist weder die Lebensdauer noch die Leistungsfähigkeit eingeschränkt. Leider kann vorbeugend nichts gegen eine Schilddrüsenunterfunktion unternommen werden. Lediglich eine Verringerung von Jodmangel ist möglich. Bei der Ernährung sollte deshalb darauf geachtet werden, dass regelmäßig Jod salz verwendet und mindestens zweimal wöchentlich Seefisch gegessen wird.

Dieser Eintrag wurde am Mittwoch, Mai 6th, 2009 um 16:09 Uhr erstellt und unter der Kategorie Gesundheit abgelegt. Du kannt den Antworten zu diesem Artikel in diesem RSS 2.0 Feed folgen. Kommentare sind derzeit nicht möglich, aber du kannst du kannst einen trackback von Deiner Site setzen.

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